Nach weiterem Fehltritt

Jusos fordern Konsequenzen

von Jusos Lippe

Kreis Lippe. Mit der Kritik um die Außendarstellung des Kreises Lippe um die Weihnachtsfeiertage hat die CDU Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Kreisausschusses für Wirtschaft und Tourismus für Rumore gesorgt. Die Jusos Lippe fordern nun Konsequenzen und eine Richtigstellung.

Kerstin Vieregge hat dem lippischen Tourismus rund um das Hermannsdenkmal und den Externsteinen eine schlechte Außendarstellung bescheinigt. Die Vorwürfe gegen Gastronomen rund um die Sehenswürdigkeiten und den Kreis Lippe sowie dessen Tourismuseinrichtungen haben sich als nicht haltbar herausgestellt. Die Jusos Lippe kritisieren Vieregge für dessen haltlosen Gang an die Öffentlichkeit. Kerstin Vieregge ist Vorsitzende des Kreisausschusses mit den Schwerpunkten Tourismus und Wirtschaft und hat den Bereich Tourismuseinrichtungen zu verantworten. „Frau Vieregge sollte aus ihrem Amt heraus einen direkten Kontakt zu den örtlichen Tourismuseinrichtungen pflegen und dessen Arbeit stärken. Stattdessen übt sich die Ausschussvorsitzende in einer medialen Offensive zu Ungunsten des persönlichen und lösungsorientierten Dialoges. Sie übt harsche und haltlose Kritik gerade an Ihrem eigenen Zuständigkeitsbereich und bescheinigt sich somit selbst eine schlechte Amtsbilanz“, so Julian Hördemann, Vorsitzender der Jusos Lippe.

„Wenn Vieregge Ihren Aufgaben als Vorsitzende des Ausschusses nicht nachkommt, sollte Sie über Konsequenzen nachdenken.“, so Hördemann weiter. In der Kreispolitik sollten Diskurse in den dementsprechenden Gremien geführt werden. Weitere Mutmaßungen Vieregges rund um die Zerschlagung der gemeinsamen Aufgaben von Wirtschaftsförderung, Bürgerservice und der LTM GmbH erhärten den Eindruck, das Sie als Ausschussvorsitzende nicht willens ist, Ihre Rolle als sachlicher Vermittler anzunehmen. Letztlich, sind die vorschnellen Angriffe der Ausschussvorsitzenden und CDU-Bundestagskandidatin nicht nur ein „Schuss vor den Bug“ für die vertrauensvolle Arbeit zwischen Wirten, Einrichtungen und dem Kreis, Sie sind auch ein effektiver Imageschaden für unsere touristischen „Leuchttürme“.

„Vieregge betreibt Wahlkampf auf dem Rücken des Kreises. Sie muss sich der bislang offensichtlich fehlenden Verantwortung auch als Repräsentantin des Kreises Lippe stellen. In der Vergangenheit hat sie der Öffentlichkeit bereits mehrfach haltlose Vorwürfe präsentiert und damit den Kreis Lippe geschadet“, so Melissa Schulz stellvertretende Vorsitzende der lippischen Jusos. „In einer Zeit, in der zunehmend Aussagen getroffen werden, ohne den Hintergrund oder die jeweiligen Gründe zu kennen, gilt stärker als zuvor der Grundsatz einer gründlichen Recherche, und zwar bevor, Menschen, die sich tagtäglich mit den Themen Marketing und Gastronomie beschäftigen, ja teilweise dadurch ihren Lebensunterhalt bestreiten, pauschal kritisiert.“, so Patrick Kissner, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Jugendorganisation abschließend.

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